■ハインツ・ハム先生へのインタビュー(学内聖堂クルトゥルハイムにて2011年度撮影)

<人物紹介>
インタビュアー:文学部ドイツ文学科3年次生 渡辺かおり
ハインツ・ハム先生:イエズス会神父。 上智大学文学部ドイツ文学科にて30年以上にわたり教鞭を執る。 (2012年3月退任)


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日本語スクリプト

 

ハム先生 : こんにちは。ようこそおいでくださいました。

渡辺 :  こんにちは。お訪ねすることをお許しいただきありがとうございます。

ハム先生 : ええ、よろこんで。ここの部屋で、すでに第二次世界大戦よりも前に、日本人の学生がドイツ語とドイツ文学を学んだのです。

渡辺 :  上智大学には長いドイツの伝統があるのではありませんか。

ハム先生 : ええ。ご存知のように、私たちはまもなく大学創立100周年記念祭を祝いますが、この大学はドイツ人たちによって創られました。

渡辺 :  先生は上智大学を知ってから何年になりますか。

ハム先生 : そうですね、私は1967年の夏に初めてここ四ツ谷に来ました。そして、1980年から上智大学のドイツ文学科で教えています。

渡辺 :  そうですか。先生のお考えでは、上智大学でドイツ語とドイツ文学を専門的に学ぶ理由は何でしょうか。

ハム先生 : 多くの積極的な理由があると思います。まず、上智大学は東京の真ん中にあり、ドイツ人に出会うたくさんの機会があります。ゲーテ・インスティテュート、ドイツ大使館、ドイツ人学校。上智大学にはとてもすぐれたドイツ語の蔵書があり、そこには哲学、神学、その他の分野のものも含まれます。ドイツ文学のための専門の学科があり、とてもすぐれて有能な(私の同僚の)教員がおります。そして、上智大学はドイツと、その他のドイツ語圏の国々における大学の教育研究機関と非常に密接な関係を築いております。

渡辺 :  ドイツは政治的、経済的に見て、ヨーロッパ連合でもっとも重要な国ですね。

ハム先生 : そのこともまたドイツ語を学ぶことが意味をもつ一つの理由です。ご存知のように、ドイツとこれらのドイツ語圏の国々はヨーロッパの中央に位置します。誰か学生がドイツに行けば、西ヨーロッパと東ヨーロッパの動向を観察することができます。とりわけ大きな利点は東ヨーロッパも知ることでしょう。ポーランド、ロシア、チェコ、ハンガリー、これらの国々にもまた非常に長く重要なドイツの伝統があるのです。

渡辺 :  それでは、上智大学で専門的に学ぶことには意義があるのですね。

ハム先生 : 知的で有能な男子学生、女子学生で本当に専門的に学びたいという人は、ここで理想的な場所が得られるでしょう。本当にたくさんのことが学べると思います。

渡辺 :  そうですか。どうもありがとうございました。

ハム先生 : どういたしまして。あなたは今何年生ですか。

渡辺 :  3年生です。

ハム先生 : 3年生ですか。あなたはこの上智大学でドイツ語を学んだのですか。

渡辺 :  はい。

ハム先生 : でも、それ以前にもすでに少し学んでいましたか。

渡辺 :  ええ、少し。私は高校で少しドイツ語を学びました。

ハム先生 : そうですか。高校でドイツ語を学ぶこともできるのですか。あなたはドイツに行ったことがありますか。

渡辺 :  ええ、2回あります。

ハム先生 : どこですか。

渡辺 :  ミュンヘンです。

ハム先生 : ミュンヘンですか。

渡辺 :  はい。

ハム先生 : 南ドイツですね。

渡辺 :  はい。

ハム先生 : それではまもなくまたドイツへ行き、ベルリンやハンブルクも訪ねられるといいですね。

渡辺 :  ええ、そうしたいです。

ハム先生 : うまくいくように願っています。

渡辺 :  ありがとうございます。

ハム先生 : どういたしまして。

 

 


ドイツ語スクリプト

 

Hamm: Guten Tag. Herzlich willkommen.

Watanabe: Guten Tag. Danke schön, dass wir Sie besuchen dürfen.

H.: Ja, gerne. Hier in diesem Zimmer haben vor dem Zweiten Weltkrieg schon japanische Studenten Deutsch und Deutsche Literatur studiert.

W.: Die Sophia hat eine lange deutsche Tradition, nicht wahr?

H.: Ja, Sie wissen, dass wir bald das 100jährige Jubiläum der Universität feiern, die von Deutschen gegründet wurde.

W.: Seit wann kennen Sie die Sophia-Universität?

H.: Ich glaube, ich bin im Sommer 1967 zum erstenmal hier in Yotsuya gewesen und seit 1980 unterrichte ich an der Sophia-Universität in der Deutschen Literaturabteilung.

W.: Ach so. Was sind denn, Ihrer Meinung nach, Gründe, um an der Sophia Deutsch und Deutsche Literatur zu studieren?

H.: Ich glaube, es gibt viele gute Gründe. Einmal liegt die Universität mitten in Tokyo. Es gibt viele Möglichkeiten, Deutsche zu treffen, im Goethe-Institut, in der Botschaft und in der Deutschen Schule. Die Universität hat eine sehr gute deutsche Bibliothek auch für Philosophie, Theologie und andere Fächer. Es gibt eine eigene Abteilung für deutsche Literatur mit sehr guten kompetenten Kolleginnen und Kollegen. Und die Sophia-Universität hat sehr gute Beziehungen zu akademischen Institutionen in Deutschland und in den anderen deutschsprachigen Ländern.

W.: Deutschland ist das politisch und wirtschaftlich wichtigste Land der Europäischen Union.

H.: Das wäre ein anderer Grund, warum es sich lohnt, Deutsch zu studieren. Sie wissen, dass Deutschland und diese deutschsprachigen Länder in der Mitte Europas liegen, und wenn ein Student in Deutschland ist, kann er auch beobachten, wie die Entwicklungen in Westeuropa und Osteuropa sind. Ich glaube, ein besonderer Vorteil wäre, auch Osteuropa kennen zu lernen, Polen, Russland, Tschechien, Ungarn, die auch alle eine sehr lange bedeutende deutsche Tradition haben.

W.: Also, es würde sich lohnen, an der Sophia zu studieren.

H.: Ein intelligenter, tüchtiger Student, eine Studentin, die wirklich studieren will, die hätte hier einen idealen Platz. Ich glaube, sie könnte sehr viel lernen.

W.: Ach so. Danke schön.

H.: Bitte schön. Im wievielten Jahr sind Sie jetzt?

W.: (Im) dritten Jahr.

H.: Im dritten Jahr. Und Sie haben hier an der Sophia Deutsch gelernt?

W.: Ja.

H.: Aber auch vorher schon ein wenig?

W.: Ja, ein bisschen. Ich habe ein bisschen Deutsch in der Oberschule gelernt.

H.: Ach so. Es gibt auch die Möglichkeit, an der Oberschule Deutsch zu lernen. Sind Sie einmal in Deutschland gewesen?

W.: Ja, zweimal.

H.: Und wo denn?

W.: In München.

H.: In München.

W.: Ja.

H.: Das ist das Süddeutschland.

W.: Ja.

H.: Dann können Sie hoffentlich bald wieder nach Deutchland fahren und Berlin, Hamburg besuchen.

W.: Ja, ich wünsche es.

H.: Einen guten Erfolg.

W.: Ja, danke schön.

H.: Bitte schön.


 

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